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Grippeimpfung beugt Herzkrankheiten vor

 

Laut einer US-Studie tragen vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zu einem schweren Krankheitsverlauf sowie einer erhöhten Sterblichkeit bei einer Influenza-Infektion bei.

Influenza hatte bei Patienten dabei sowohl ein bestehendes Herz-Kreislauf-Leiden verschlimmert, als auch neue Erkrankungen ausgelöst.

Daher wird die Grippeimpfung bei Risikopatienten zur Vorbeugung von Folgeerkrankungen von Herz-Kreislauf-Ereignissen empfohlen. Die Grippeimpfung hätte dabei einen ähnlich großen vorbeugenden Effekt wie der von cholesterinsenkenden und blutdrucksenkenden Medikamenten oder auch der Raucherentwöhnung.

 

Quelle: ÄrzteZeitung, August 2020

STIKO veröffentlicht neue Impfempfehlung

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt nach Ihrer jährlichen Tagung eine Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) in der Schwangerschaft zu Beginn des dritten Trimenons.

Die Impfung sollte unabhängig vom Abstand zu vorher verabreichten Keuchhustenimpfungen und in jeder Schwangerschaft erfolgen.

 

Quelle: ÄrzteZeitung, August 2020

STIKO-Empfehlung für Impfung gegen Gürtelrose

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für alle Patienten ab 60 Jahren die Herpes Zoster-Impfung mit dem neuen Totimpfstoff Shingrix®. Patienten mit chronischer Grunderkrankung oder Immunschwäche sollten sich ab dem 50. Lebensjahr impfen lassen.

Der neue Impfstoff erzielte in Studien eine Wirksamkeit von 97%. Bei den über 70-jährigen lag die Schutzwirkung bei etwa 91%.

Die Impfung kann zusammen mit einer Impfung gegen Pneumokokken und Influenza erfolgen. Außerdem sei sie auch für Patienten geeignet, die bereits einen Zoster hatten, jedoch erst mit einem gewissen Abstand nach Abklingen der Krankheitszeichen.

Der Impfsschutz bestehe nach derzeitigem Wissensstand mindestens neun Jahre, vermutlich lebenslang.

Geimpft werden zwei Dosen in Abstand von zwei Monaten. Lokalreaktionen wie Schmerzen, Rötung und Schwellung können auftreten.

 

Quelle: Medizin Report aktuell, Schmerzmedizin 2019