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Grippeimpfung beugt Herzkrankheiten vor
Laut einer US-Studie tragen vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zu einem schweren Krankheitsverlauf sowie einer erhöhten Sterblichkeit bei einer Influenza-Infektion bei.
Influenza hatte bei Patienten dabei sowohl ein bestehendes Herz-Kreislauf-Leiden verschlimmert, als auch neue Erkrankungen ausgelöst.
Daher wird die Grippeimpfung bei Risikopatienten zur Vorbeugung von Folgeerkrankungen von Herz-Kreislauf-Ereignissen empfohlen. Die Grippeimpfung hätte dabei einen ähnlich großen vorbeugenden Effekt wie der von cholesterinsenkenden und blutdrucksenkenden Medikamenten oder auch der Raucherentwöhnung.
Quelle: ÄrzteZeitung, August 2020
Herpes-Zoster-Impfung – Neue Empfehlungen zu Risikogruppen
Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird die Standardimpfung Personen ab 60 Jahren empfohlen.
Zusätzlich spricht die STIKO seit November 2025 eine Indikationsimpfung ab 18 Jahren aus, wenn Personen unter Immundefizienz, bestimmten Autoimmunerkrankungen oder schweren bzw. nicht gut kontrollierten Grunderkrankungen leiden.
Die Indikationsimpfung zwischen 18 und 59 Jahren gilt ausdrücklich nicht bei Personen mit leichten oder unkomplizierten bzw. medikamentös gut kontrollierten Formen chronischer Erkrankungen.
Die beiden Impfdosen erfolgen mit Totimpfstoff im Abstand von zwei bis sechs Monaten. Erst durch die Verabreichung der zweiten Impfdosis wird ein umfassender, lang anhaltender Schutz vor Herpes zoster und seinen möglichen schwerwiegenden Folgen gewährt.
Eine anschließende Empfehlung für eine Auffrischimpfung besteht nicht.
Quelle: Ärzte Zeitung Nr. 1 – 22. Januar 2026, S. 24/25
